Überlegungen zu feministischen Strategien aus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive

Online-Vortrag am 19.11.2020, 10 Uhr mit Prof. Dr. Christiane Leidinger, Hochschule Düsseldorf


Zum Inhalt:
Völkisch-autoritäre und extrem rechte Gruppierungen und Parteien instrumentalisieren teilweise seit Jahren das soziale Problem sexualisierter Gewalt insbesondere gegen weiße Mädchen und Frauen, laden es rassistisch auf und nutzen es strategisch zur Binnen- und Außenmobilisierung.
Der Beitrag fragt aus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive nach Anforderungen, die sich für feministische Soziale Arbeit und Politik aus der sich verschärfenden Entwicklung ergeben und die gemeinsam diskutiert werden müssten. Stichworte sind beispielsweise rassistische Kompliz*innenschaft sowie sekundäre Viktimisierung von Gewalt-Betroffenen und nicht zuletzt Leerstellen in der Infrastruktur und Personalentwicklung.


Zur Anmeldung:
Interessierte melden sich bitte bis zum 15.11.2020 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an
.  Bitte senden Sie uns dabei folgenden Text zu:
Ich melde mich hiermit zur Veranstaltung am 19. November 2020 zum Thema "Rasisstische Instrumentalisierung des Themas sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Frauen" an. Ich weiß, dass Zoom Daten verarbeitet, die mein Endgerät anlässlich der Teilnahme an der Veranstaltung übermittelt. Der damit einhergehenden Risiken hinsichtlich der Verarbeitung meiner persönlichen Daten in den USA bin ich mir bewusst.

Kurzfristig vor der Veranstaltung werden wir den Angemeldeten die Einwahldaten für die Zoom-Veranstaltung per E-Mail zusenden.
Der Vortrag wird etwa 1 Stunde dauern. Zuhörende werden ohne Bild und ohne Ton teilnehmen, auch die Chat-Funktion wird ausgeschaltet sein. Bei einer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen von Zoom.us einverstanden. Diese finden Sie unter https://www.zoom.us/de-de/privacy.html . Wir bitten um Einwahl bis ca. 9:55 Uhr, so dass der Vortrag pünktlich beginnen kann. Vielen Dank.

Der Vortrag findet statt in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein und des Rhein-Pfalz-Kreises sowie dem DGB Region Vorder-und Südpfalz.

 

Einlassvorbehalt:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, lsbtiq*-feindliche, klassistische, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


 

Fortbildung für Fachkräfte der Sekundarstufe I an Schulen,
ab der 6. Klasse
am Mi, den 28. Oktober 2020 von 10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Gemeindesaal der Apostelkirche Ludwigshafen,
Rohrlachstr. 68, 67063 Ludwigshafen
Referentinnen: Mareike Ott & Caroline Bonhage, Mitarbeiterinnen von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0621-62 81 65.
Anmeldeschluss ist der 15. Oktober, kostenfrei!

Das Thema „Sexuelle Übergriffe“ war in den letzten Jahren ein viel diskutiertes gesellschaftliches Thema. Im schulischen Alltag fällt eine direkte und adäquate Reaktion oft schwer. Die Fortbildung soll dazu beitragen, dass Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter und alle die im schulischen Alltag mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt – sexuelle Grenzverletzungen“ im geschützten Rahmen auseinandersetzen können und mehr Sicherheit dazu gewinnen. Wesentliche Intention ist es, auf der Basis von grundlegenden Informationen zum Themenbereich, bei den Teilnehmenden einen Auseinandersetzungsprozess in Gang zu setzen, der dazu beiträgt, eine eigene und klare Haltung zu Sexualisierter Gewalt zu entwickeln.

Ziele der Fortbildung sind dabei u. a.:

  • Erkennen der eigenen Einstellungen, Vorurteile und Kompetenzen
  • Wahrnehmung und Reflexion der verinnerlichten Bilder zum Thema Sexualisierte Gewalt und sexuelle Grenzverletzungen
  • Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen von Betroffenen, für mögliche Folgen sexualisierter Übergriffe für die Betroffenen sowie für ihre Ressourcen
  • Erkennen von Geschlechtsstereotypen und Rollenzuschreibungen
  • Erkennen der individuellen Grenzen und der Grenzen des eigenen beruflichen Handelns durch vorgegebene Rahmenbedingungen sowie Erlernen von
  • Möglichkeiten des Selbstschutzes
  • Praxisbezogene Arbeit anhand von Fallbeispielen

Grundlegendes Ziel der Fortbildung ist die Herstellung von Handlungskompetenzen im Sinne eines sensiblen, vorurteilsfreien und angemessenen Umgangs mit betroffenen Mädchen und Jungen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit den autonomen Frauennotrufen Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung statt.

 


 

Zu den Aufgaben der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zählt es auch, verschiedene Forschungsvorhaben zu unterstützen. Wir möchten Interessierte auf zwei aktuelle Studien hinweisen, an denen eine Teilnahme möglich ist. Als Fachstelle begleiten und unterstützen wir Sie beim Ausfüllen, falls Sie das wünschen.

 

Sexueller Kindesmissbrauch durch Frauen

Zur Studie informiert die Kommission:
"Bei sexuellem Kindesmissbrauch wird in der Regel an männliche Täter gedacht. Frauen, die Kinder sexuell missbrauchen, stellen in der Gesellschaft fest verankerten Geschlechterstereotype in Frage und werden immer noch tabuisiert. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema sind lückenhaft, da ein Großteil der vorhandenen Ergebnisse auf Studien basiert, die bereits strafrechtlich in Erscheinung getretene weibliche Sexualstraftäterinnen untersucht haben. Folglich gibt es kaum empirisches Wissen über Frauen, die pädosexuell sind oder aus anderen Impulsen Gefahr laufen, Kinder und Jugendliche zu missbrauchen, aber die noch nicht straffällig geworden sind." (Quelle)

Über den folgenden Link gelangen Sie zu der Online-Befragung. Die Befragung endet am 30.06.2020. 

  • Die Online-Befragung richtet sich an Personen, die im Kindes-/Jugendalter (d.h. bis einschließlich des 16. Lebensjahres) sexualisierte Gewalt durch eine weibliche Person erlebt haben und die zum Zeitpunkt dieser Befragung mindestens 18 Jahre alt und psychisch stabil sind.
  • Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. 45 Minuten in Anspruch und erfolgt anonym.

Um sich im Voraus einen Überblick über die Fragen zu verschaffen, können Sie sich diese in einer PDF-Datei ansehen.

 

Wie geht es Betroffenen in der aktuellen Situation?

Zur Studie informiert die Kommission:
"Die Kommission möchte wissen, wie es Betroffenen zurzeit geht, wie sie mit den Beschränkungen zurechtkommen, was ihnen in dieser Zeit besonders schwergefallen ist und was verbessert werden müsste, damit sie trotz der Beschränkungen weniger belastet sind. Ziel der Befragung ist es, die Bedarfe betroffener Menschen auch während dieser außergewöhnlichen Zeit sichtbar zu machen."

Üner den folgenden Link gelangen Sie zu der Online-Befragung. Die Befragung endet am 05.07.2020.

  • Die Befragung richtet sich an (heute) erwachsene Betroffene.
  • Die Beantwortung der Fragen nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch und erfolgt anonym.

 


 

Am Mittwoch, 13.03.2019 zeigt das Capitol LichtspielTheater Limburgerhof den Film "Astrid". Ein Teil der Einnahmen werden zu Gunsten von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V. gespendet. Filmbeginn ist um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr.

Der Film erzählt davon, wie die junge Astrid Lindgren den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfelds zu überwinden und ein freies, selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Pfalz-Kreises, der Gleichstellungsstelle der Gemeinde Limburgerhof und dem Capitol LichtspielTheater durchgeführt.

Eintritt 9 Euro inkl. einem Glas Sekt und 4 Euro Spende an Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.. Kartenreservierung auf der Internetseite des Kinos.




Fortbildung für Fachkräfte der Sekundarstufe I an Schulen,
ab der 6. Klasse
am Do, den 26. September 2019 von 10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Gemeindesaal der Apostelkirche Ludwigshafen,
Rohrlachstr. 68, 67063 Ludwigshafen
Referentin: Mareike Ott, Mitarbeiterin von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.

Anmeldungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0621-62 81 65.
Anmeldeschluss ist der 15. September, kostenfrei!

Das Thema „Sexuelle Übergriffe“ war in den letzten Jahren ein viel diskutiertes gesellschaftliches Thema. Im schulischen Alltag fällt eine direkte und adäquate Reaktion oft schwer. Die Fortbildung soll dazu beitragen, dass Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter und alle die im schulischen Alltag mit Schülerinnen und Schülern zu tun haben, sich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt – sexuelle Grenzverletzungen“ im geschützten Rahmen auseinandersetzen können und mehr Sicherheit dazu gewinnen. Wesentliche Intention ist es, auf der Basis von grundlegenden Informationen zum Themenbereich, bei den Teilnehmenden einen Auseinandersetzungsprozess in Gang zu setzen, der dazu beiträgt, eine eigene und klare Haltung zu Sexualisierter Gewalt zu entwickeln. Ziele der Fortbildung sind dabei u. a.:

  • Erkennen der eigenen Einstellungen, Vorurteile und Kompetenzen
  • Wahrnehmung und Reflexion der verinnerlichten Bilder zum Thema Sexualisierte Gewalt und sexuelle Grenzverletzungen
  • Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen von Betroffenen, für mögliche Folgen sexualisierter Übergriffe für die Betroffenen sowie für ihre Ressourcen
  • Erkennen von Geschlechtsstereotypen und Rollenzuschreibungen
  • Erkennen der individuellen Grenzen und der Grenzen des eigenen beruflichen Handelns durch vorgegebene Rahmenbedingungen sowie Erlernen von Möglichkeiten des Selbstschutzes
  • Praxisbezogene Arbeit anhand von Fallbeispielen

Grundlegendes Ziel der Fortbildung ist die Herstellung von Handlungskompetenzen im Sinne eines sensiblen, vorurteilsfreien und angemessenen Umgangs mit betroffenen Mädchen und Jungen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit den autonomen Frauennotrufen Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung statt.